Rind

Die Rinder im Biopark genießen nach Möglichkeit das ganze Jahr über das Gras unter freiem Himmel. Auf der Weide haben sie Platz und frisches Futter. Sie bewegen sich ausgiebig und können soviel Grünfutter fressen, wie sie möchten. Für die Aufzucht lassen die Landwirte sich Zeit. Die Ochsen und Färsen* leben in der Herde und bauen natürliche Sozialstrukturen auf. Erst nach zwei Jahren werden sie geschlachtet. So können sie Muskeln aufbauen, die aus der Bewegung gewachsen sind.
Tierzucht hat für uns viel mit Verantwortung zu tun. Wir lassen die Rinder nur auf Bestellung schlachten – das heißt, wir produzieren nicht über den Bedarf des Marktes hinaus. Das ist für uns ein wichtiger Beitrag zur nachhaltig ökologischen Erzeugung.

*Färsen: weibliche Rinder, die nicht gekalbt haben. Ochsen: kastrierte, männliche Rinder.

Gutes braucht Zeit

Je mehr sich Rinder während der Aufzucht bewegen, desto besser wird die Fleischqualität. Es entstehen feine Fetteinlagerungen, durch die das Fleisch saftiger und aromatischer wird. Ein weiteres Plus ist die stressfreie Haltung auf der Weide mit frischem Gras, würzigen Kräutern und gesundem Heu. Ein Fleisch wie dieses behält beim Kochen und Braten seine Größe.
Zeit spielt bei NATUR PUR eine wichtige Rolle. Wir nehmen sie uns auch bei der Reifung unseres Rindfleischs. Denn nur gut gereiftes Fleisch hat die Gourmetqualität, die wir uns wünschen.  Darum reift das NATUR PUR-Rindfleisch bis zu 20 Tage lang vakuumverpackt im Kühlhaus. Mehr zur Fleischreifung im NORDfrische Center erfahren Sie hier.