Schwein

Ob klein oder groß: Schweine wollen wühlen. Sie suchen mit der Schnauze im Boden nach besten Leckerbissen. Das und den ausgeprägten Spieltrieb fördern Biopark-Landwirte. Denn je zufriedener und gesünder die Tiere, desto besser das Fleisch. Je nach Standort leben die Ferkel mit ihrer Muttersau in Outdoor-Haltung oder im Stall mit Stroheinstreu und Auslauf.  Nach sechs Wochen kommen die Jungschweine in ausschließlicher Freilandhaltung auf die Koppel. Hier bietet ihnen Stroh unter einem Schleppdach Schutz, wenn sie nicht gerade die Wiese durchwühlen. Die älteren Masttiere bauen im Stall große Burgen aus immer frischem Stroh. Hier bilden sie Schlafgemeinschaften. Sie entscheiden jederzeit selbst, ob sie lieber im Auslauf oder im Stall sein möchten.

Auslauf und frische Luft

Das Futter für alle Biopark-Schweine stammt aus der verbandseigenen Mischfuttermühle, die ausschließlich Biofutter produziert. Das ist ein Grund für hochwertiges Fleisch, zusammen mit viel Bewegung und Freilandaufzucht, bzw. Aufzucht mit großem Außenauslauf.
Weil die Bio-Schweine ein so bewegtes Leben haben, bauen sie natürlich entwickelte Muskeln auf. Das sorgt für eine optimale Fleischstruktur mit leichten Fetteinlagerungen. Dieses Fleisch zeichnet sich durch „Biss“ und Zartheit zugleich aus.